Innovatives Kunsterlebnis – Odersun AG unterstützt Konzert der Musikfesttage an der Oder 2008

12. März 2008

Frankfurt (Oder). Bei den Musikfesttagen an der Oder 2008 kommen nicht nur Liebhaber alter und zeitgenössischer Musik auf ihre Kosten.

Frankfurt (Oder). Bei den Musikfesttagen an der Oder 2008 kommen nicht nur Liebhaber alter und zeitgenössischer Musik auf ihre Kosten. Auf das Publikum wartet eine experimentelle Reise in menschliche Abgründe, wenn in der Veranstaltung „Stumme Legenden“ drei Kunstformen aufeinander treffen: Kammermusik, Pop und Stummfilmszenen aus den 20er-Jahren bilden eine Mischung, die Spannung verspricht.

Die stummen Bilder und die sprechende Musik sind in Berlin und Frankfurt (Oder) zu Gast. Musikalisches Herzstück ist Olivier Messiaens „Quatuor pour la fin du temps“ („Quartett für das Ende der Zeit“), das bis heute als eines der bewegendsten und vielschichtigsten Werke der Musikgeschichte gilt. Es basiert auf Texten aus der Offenbarung des Johannes über einen Engel, der das Ende aller Zeit ankündigt. Dass sich an Messiaens endzeitliches Werk mit Bela Brauckmann und Gunter Papperitz ausgerechnet zwei Berliner Popmusiker gewagt haben, verleiht dem Ganzen eine besondere Note.

Mit seiner modernen Adaption versucht das Musiker-Duo Brauckmann/Papperitz eine zeitgemäße Annäherung an ein zeitloses Thema, ohne die Dramatik durch Modernisierung ins Seichte abdriften zu lassen. Für weitere Spannung sorgt neben Kammermusik und Pop eine dritte Komponente im Crossover-Mix: Stummfilmszenen aus dem Klassiker „Die weiße Hölle vom Piz Palü“ aus dem Jahre. Der Streifen, entstanden unter der Regie von Arnold Fanck und G. W. Pabst, gilt als Klassiker des Bergfilms, der auch dem Filmteam einiges an Todesverachtung abgetrotzt haben muss. Auch heute noch spürt man das Ungeheure der damaligen Leistung und die ausgewählten kurzen Szenen und Standbilder machen den Kampf des Menschen mit der Natur und sich selbst fast hautnah erlebbar.

Die „Stummen Legenden“ gastieren am 12. März in der Vertretung des Landes Brandenburg beim Bund in Berlin (Eintritt kostenlos, Anmeldung unter veranstaltungen@lv-bb.brandenburg.de oder Fax 030 / 22 00 22 35).

Gesponsert wird das innovative Kunsterlebnis von der Odersun AG. Mit Lösungen für eine weltweite Nutzung der Solarenergie holt das Unternehmen bereits jetzt vermeintliche Zukunftsmusik ins Heute und engagiert sich seit 2007 für das Musikfestival an der Oder. Die Musikfesttage und ihr vielfältiges Programm sind seit Jahren zu dem bedeutendsten Musikfestival im Oderraum geworden und schaffen es einmal mehr sich der Musik auf immer wieder neue Art und Weise zu nähern. Insbesondere die „Stummen Legenden“ zeigen die Kreativität, mit man sich heute der Vermittlung von Musik über etablierte Genre-, Stil- und Gattungsformen hinaus widmen kann. Die Musikfesttage beschreiten mit solchen Programmperlen neue, spannende Wege in der Berlin/Brandenburger Kulturlandschaft, die Odersun gerne über die Region hinaus mittragen will.

Zu den Musikfesttagen an der Oder: Die deutsch-polnischen Musikfesttage an der Oder sind das bedeutendste und traditionsreichste Musikfestival im Oderraum. Die internationalen Konzerte verstehen sich als grenzüberschreitend im Hinblick auf ein vereintes Europa, vor allem aber als Tor zu Osteuropa. Mit der vielfältigen Mischung der Musikrichtungen und Kunstformen im Programm überschreitet das Festival nicht nur geografische, sondern auch Musik- und Genregrenzen. Seinen Ursprung hatte das Festival vor 43 Jahren als „Frankfurter Festtage der Musik“. Seit 1994 findet es in enger Zusammenarbeit mit polnischen Partnern statt. Mehr Informationen zum Programm, Hörbeiträge, ein Preisausschreiben und ein Fotowettbewerb sind zu finden unter www.musikfesttage.de.